schwerer Verkehrsunfall an einer Baustelle mit einer verletzten Person
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eingesetzte Kräfte
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Fahrzeugaufgebot
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Einsatzbericht
PKW fährt auf LKW auf
Wenzen-Eimen / B 64 / Kreisgrenze Northeim-Holzminden
Am 26.05.2015 gegen 9:49 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Einbeck, Wenzen, Voldagsen, Naensen und der Rettungsdienst mit Notarzt Einbeck zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 64 zwischen Wenzen und Eimen alarmiert.
Ein 90-jähriger PKW-Fahrer aus dem Raum Holzminden war auf der Bundesstraße 64 mit seinem PKW Audi in Richtung Wenzen auf einen an einer Baustellenampel stehenden LKW aus der Slowakei gefahren. Die Meldung in der Leitstelle hieß, dass der Fahrer des PKW eingeklemmt sei. Daraufhin lösten die Disponenten der Leitstelle Northeim, die Ortsfeuerwehren Wenzen, Voldagsen , Naensen und die Schwerpunktfeuerwehr Einbeck über Sirene und Digitale Funkmeldeempfänger aus.
Der Ortsbrandmeister Einbeck und der Stadtbrandmeister Einbeck, die als erstes mit dem Rettungsdienst und der Polizei an der Einsatzstelle eintrafen, stellten, nachdem sie die Erkundung vorgenommen hatten und eine genaue Lage der Leitstelle Northeim mitgeteilt hatten fest, dass der PKW- Fahrer nicht eingeklemmt war und der LKW-Fahrer nicht verletzt war. Da die Fahrerseite des PKW unter der Ladefläche vom LKW verkeilt war, machten sie die Beifahrertür auf und holten den Fahrer mit Hilfe Feuerwehr und Rettungsdienst auf den Beifahrersitz und anschließend aus dem Fahrzeug. Danach wurde er vom Notarzt und dem Rettungsdienst im Rettungswagen weiter versorgt.
Nachdem die Einsatzkräfte der Feuerwehr eingetroffen waren, kontrollierten sie ob Betriebsstoffe ausgeflossen waren. Da der LKW keine Ladung hatte, brauchten sie diese nicht auf Beschädigung zu kontrollieren. Betriebsstoffe waren nicht ausgeflossen. Nach der Versorgung des Verletzten vom Notarzt im Rettungswagen, forderte der Notarzt einen Rettungshubschrauber über die Leitstelle Northeim an.
Der Rettungshubschrauber Christoph 44, der in Göttingen am Klinikum stationiert ist befand sich im Einsatz, deshalb wurde der Rettungshubschrauber Christoph 7 aus Kassel verständigt. Er flog den PKW-Fahrer in die UNI-Klinik nach Göttingen.
Nachdem die Unfallaufnahme durch die Polizei beendet war und die Unfallfahrzeuge abgeschleppt worden waren, säuberte die Feuerwehr die von Fahrzeugtrümmern verunreinigte Fahrbahn. Die B 64 war für den Einsatz voll gesperrt. Der Schaden beläuft sich nach Auskunft der Polizei auf rund 25.000 Euro.
Quelle: KFV-NOM
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