Dachstuhlbrand
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eingesetzte Kräfte
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Fahrzeugaufgebot
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Einsatzbericht
Am frühen Neujahrsmorgen, wurde die Schwerpunktfeuerwehr Einbeck aus ihrer Nachtruhe gerissen. Denn in der Kolberger Straße, Einbecker Südstadt stand ein leerstehendes Wohnhaus in Vollbrand und die Flammen hatten schon den gesamten Dachstuhl durchschlagen und erfasst.
Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle, konnte man eine große Rauchsäule über der Einbecker Südstadt erkennen und diese wies den Einsatzkräften den Weg. Aufgrund dieser ersten Lage auf Sicht, ließ der Stadtbrandmeister Lars Lachstätter und Ortsbrandmeister Matthias Krüger Vollalarm für die Schwerpunktfeuerwehr Einbeck geben. Ebenfalls wurden die Ortsfeuerwehren Salzderhelden und Vogelbeck nach Einbeck beordert, um eine Wasserförderstrecke vom ehemaligen Pelzschmidt Gelände bis zur Kolberger Straße zu errichten. Zusätzlich stellten beide Ortswehren noch Atemschutzgeräteträger für einen Innenangriff bereit.
Die ersten Kräfte der Einbecker Ortsfeuerwehr bauten zunächst eine Wasserversorgung über Unterflurhydranten auf und brachten die beiden Drehleitern als Riegelstellung vor dem Gebäude in Stellung. Somit konnte mit Hilfe der DLK 23/12 eine Ausbreitung des Dachstuhlbrands auf bisher unbeschadete Gebäudeteile verhindert werden.
Trotz der Tatsache, dass die Gebäude seit Monaten Leerstehen, machte sich zunächst ein Atemschutztrupp auf den weg in das Gebäude und suchte die einzelnen Räume auf eventuelle Personen ab. Als festgestellt wurde ,dass sich tatsächlich keine Personen in dem Gebäude aufhielten, wurde sich komplett auf die Brandbekämpfung im Innen- und Außenangriff konzentriert.
So wurde mit den Wenderohren der Drehleitern ein Umfassender Außenangriff auf den Dachstuhl vorgenommen. Im Innenangriff waren insgesamt 7 Atemschutztrupps im Einsatz um das Feuer unter Kontrolle zubringen.
Dieser Umfassende Löschangriff zeigte zügig Erfolg und es konnte nach etwa 40 Minuten, "Feuer unter Kontrolle, beginnen mit Nachlöscharbeiten" an die Einsatzleitstelle in Northeim gemeldet werden. Nun begannen die Atemschutztrupps im Gebäude gezielt mit der Wämebildkamera nach Glutnestern zu suchen und diese wurden Abgelöscht. Während des Einsatzes in der Kolberger Straße, musste die DLK 18/12 aus dem Einsatz rausgelöst werden, da es in der Tiedexer Straße zu einem Parallel Einsatz gekommen war. Hier benötigte der Rettungsdienst dringende Unterstützung durch die Feuerwehr, denn es musste eine Person mit Hilfe der Drehleiter aus einem Gebäude befördert werden. Trotz dieses gleichzeitigen Einsatzes in der Tiedexer Straße wurde der Brand in der Südstadt weiterhin professionell abgearbeitet.
Ebenfalls war die DRK Bereitschaft Einbeck im Einsatz, die den Eigenschutz der Feuerwehrkräfte sicherstellte und im laufe des Einsatzes auch die Versorgung mit Warm- und Kaltgetränken für die Einsatzkräfte übernahm.
Gegen 10:30 Uhr konnte Endgültig Feuer aus gemeldet werden und die Feuerwehren kehrten in ihre Standorte zurück und stellten die Einsatzbereitschaft wieder her.
(C) Text: Radke / Bild: Radke und Geese / KFV Presse
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