Wohnhaus steht in Vollbrand, Vollalarm für alle Feuerwehren in Stadgebiet Süd.
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eingesetzte Kräfte
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Fahrzeugaufgebot
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Einsatzbericht
Ein Großbrand in Iber zerstörte zwei Wohnhäuser
Familien retteten sich rechtzeitig / Brandursache bisher unbekannt /
Rund 200 Feuerwehrleute waren im Einsatz
Sirenen und Funkmelder alarmierten in der Nacht vom vergangenen
Freitag auf Sonnabend gegen 0.20 Uhr die Feuerwehren aus den
umliegenden Ortschaften sowie die Schwerpunkt feuerwehr Einbeck, die
Stützpunktfeuerwehr Salzderhelden und das große Tanklösch fahr zeug
der Feuerwehr Northeim: Das Wohnhaus Northeimer Straße 12 in Iber
stand in Flammen, und auch das angrenzende zweite Wohnhaus wurde in
Mitleidenschaft gezogen. Fünf Be wohner, darunter eine schwangere Frau
sowie die Familie im angrenzenden Haus konnten rechtzeitig in
Sicherheit gebracht werden, wobei die werdende Mutter durch das DRK
Einbeck vorsorglich ins Einbecker Krankenhaus gebracht wurde.
Fassungslos standen in der Nacht die Bewohner der Ortschaft Iber in
der Nähe der beiden Wohnhäuser und sahen dem Kampf der rund 200
Einsatzkräfte mit den Flammen zu.
Iber (pk). Der Großbrand zerstörte in der Nacht von Freitag auf
Sonnabend ein Wohnhaus. Ein weiteres wurde schwer beschädigt. Die
Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Verletzt wurde
glücklicherweise niemand, so der Einsatzleiter der Freiwilligen
Feuerwehr Iber, Thomas Moers.
Die Flammen schlugen hoch, auch der Dachstuhl war bereits
durchgebrannt, schilderten Stadtbrandmeister Lars Lachstädter und
Brand abschnittsleiter Frank Langheim die dramatische Situation. Das
Fachwerkhaus war zu diesem Zeitpunkt bereits verloren. Im ganzen Haus
herrschte ernorme Hitze. Es konnte nicht mehr betreten werden, ein
bereits eingeleiteter Innenangriff musste abgebrochen werden. »Es war
einfach zu gefährlich. Das Dach drohte einzustürzen, überall
prasselten Dachziegel herunter und Flammen fraßen sich durch den
kompletten Fußboden«, teilte der stellvertretende Kreisbrandmeister
Manfred Voss (Northeim) mit.
Gleichzeitig wurden die beiden Drehleitern der Schwerpunktfeuerwehr
Einbeck in Stellung gebracht. Den Feuerwehrkameraden war sofort klar,
alle verfügbaren Ressourcen sind zum Schutz des direkt angebauten
Nachbarhauses einzusetzen, dass sich im Umbau befand. Aber auch hier
hatten die Flammen schon übergegriffen. Aus mehreren Strahlrohren und
dem Drehleiterkorb gleichzeitig hielt die Feuerwehr den Brand in
Schach. Da die Wasserversorgung nicht mehr ausreichte, musste das
Löschwasser mit einer Schlauchleitung über rund zwei Kilometer aus
Wetze herangeschafft werden. Viele Einsatzkräfte wurden benötigt.
Daher entschied sich der Einsatzleiter und auch der Stadtbrandmeister
frühzeitig, neben den bereits eingesetzten Feuerwehren, auch die
anderen Ortsfeuerwehren der umliegenden Dörfer zum Brandort zu
beordern. Insgesamt waren rund 200 Feuerwehrleute und die Schnelle
Einsatzgruppe (SEG) des DRK Einbeck an der Brandbekämpfung beteiligt.
Trotzdem mussten einige der Atemschutzträger mehrmals ausgetauscht
werden, da sie mit ihrer Kraft am Ende waren.
Das Nachbarhaus sowie der ausgedehnte Anbau konnten weitgehend
gerettet werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis gegen 11 Uhr
am Sonnabend an. Zur Nachkontrolle war die Feuerwehr Iber noch den
ganzen Sonnabend mehrfach vor Ort. Nach ersten Schätzungen der
Feuerwehr wird der Schaden bei rund 200.000 Euro liegen.
sonstige Informationen
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Quelle oder weiterführende Informationen
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